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Warum meine App steril wirkte — und wie eine einzige UI-Änderung das behob

Mir fiel auf, dass sich meine App seltsam steril anfühlte. Nach dem Studium von Onboarding-Abläufen wie dem von Duolingo fand ich das fehlende Stück: Persönlichkeit. Und eine kleine UI-Änderung veränderte das Gefühl der ganzen App.

Warum meine App steril wirkte — und wie eine einzige UI-Änderung das behob

Eine kleine UX-Erkenntnis, die unerwartet viel ausmachte

Kürzlich habe ich mich dabei ertappt, darüber nachzudenken, warum sich meine App… steril anfühlte.

Nicht kaputt. Nicht hässlich. Es fehlte einfach etwas — Persönlichkeit, Wärme, Energie.

Sie funktionierte gut, die Abläufe waren sauber, alles verhielt sich genau wie erwartet. Aber emotional? Nichts. Kein Funke. Kein Gefühl. Nur Funktion.

Und dann wurde mir etwas Wichtiges klar:

Benutzbarkeit erzeugt nicht automatisch Freude.


🔍 Onboarding-Abläufe studieren

Also habe ich mich in die Onboardings von Apps vertieft, die für gutes Produktdesign bekannt sind — und eine stach sofort heraus:

Duolingo.

Ihr Onboarding ist verspielt, freundlich, einladend. Es macht Lust, weiterzumachen. Selbst etwas so Einfaches wie die Schrift trägt zu diesem Gefühl bei.

Da hat es klick gemacht:

Wirkt die Marke zu „ernst", wirkt die App steril. Wirkt die Oberfläche zu „förmlich", ist der Nutzer weniger engagiert.

Mir fehlte keine Funktion… mir fehlte Emotion.


🎨 Das Experiment: eine verspieltere Schrift

Also habe ich etwas extrem Einfaches probiert:

➡️ Die Schrift im Onboarding auf etwas Verspielteres umstellen.

Das war’s. Kein Redesign. Kein Neudenken des ganzen Ablaufs. Nur ein bisschen Menschlichkeit und Weichheit im Visuellen.

Und der Unterschied war sofort da.

Das Onboarding wirkte plötzlich:

  • freundlicher
  • persönlicher
  • weniger roboterhaft
  • näher an dem, was Bondo sein soll

Manchmal verschiebt ein einziges Gestaltungsdetail den gesamten emotionalen Ton.


📸 So sieht es jetzt aus

Screenshot des Onboardings


💭 Schlussgedanke

Es ist komisch, wie oft das sterile Gefühl in einer App nicht davon kommt, was fehlt — sondern davon, was zu starr ist.

Design geht nicht nur um Klarheit und Benutzbarkeit. Es geht auch um Emotion, Verspieltheit und darum, ein Gefühl zu erzeugen, dass im Produkt etwas Leben steckt.

Diese winzige UI-Änderung hat mir etwas Wichtiges beigebracht:

Manchmal bedeutet ein besseres Nutzererlebnis nicht, mehr hinzuzufügen. Es bedeutet, die App menschlicher wirken zu lassen.

Und meiner Meinung nach… sieht es jetzt schon deutlich besser aus. 😅