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Radek Venzhöfer · Shopify und DATEV

Shopify DATEV Schnittstelle

Shopify kennt Bestellungen, DATEV kennt Buchungen — und dazwischen liegen Erstattungen, Gebühren, Auszahlungen und Steuersätze aus mehreren Ländern. Ich baue die Brücke so, dass die Summen am Monatsende mit dem Bankkonto übereinstimmen.

Was aus Shopify kommt

Shopify liefert über die Admin-API alles, was die Buchhaltung braucht — verteilt auf mehrere Objekte, die zusammengeführt werden müssen.

  • Bestellungen mit Positionen, Steuern und Versand
  • Teil- und Vollerstattungen
  • Shopify-Payments-Transaktionen mit Brutto, Gebühr und Netto
  • Auszahlungen auf Ihr Bankkonto
  • Rabatte und Geschenkgutscheine
  • Lieferland und Kundendaten je Bestellung

Was in DATEV ankommt

Aus diesen Rohdaten entstehen Buchungen, die Ihre Kanzlei ohne Nacharbeit übernehmen kann.

  • Erlösbuchungen nach Steuersatz und Land
  • Erstattungen als eigene Buchungen
  • Gebühren als Aufwand statt stiller Differenz
  • Auszahlungen gegen das Geldtransitkonto
  • Rechnungs-PDFs als Belegbilder
  • ein Stapel pro Zeitraum, ohne Dubletten

Typische Stolperstellen

Woran Shopify-Exporte in der Kanzlei regelmäßig scheitern.

  • die Auszahlung ist nicht die Summe der Bestellungen
  • Gebühren werden vor der Auszahlung abgezogen
  • PayPal, Klarna und Co. laufen an Shopify Payments vorbei
  • EU-Lieferungen mit Steuersätzen anderer Länder
  • Gutscheine sind beim Verkauf noch kein Umsatz im üblichen Sinn
  • Bestellnummer ist nicht gleich Rechnungsnummer

Projektsprache ist Englisch oder Tschechisch

Diese Seite ist auf Deutsch, damit Sie wissen, was Sie bekommen. Die Zusammenarbeit selbst läuft auf Englisch oder Tschechisch. Ich spreche kein Deutsch, und das sage ich lieber hier als im ersten Gespräch. Die steuerliche Behandlung — Konten, Steuerschlüssel, Gutscheine, Auslandsumsätze — legt Ihre Kanzlei fest; ich setze um, was dort entschieden wird.

FAQ

Gibt es dafür nicht fertige Apps im Shopify App Store?
Ja, und wenn eine davon zu Ihrem Shop und Ihrer Kanzlei passt, ist sie fast immer günstiger als eine eigene Lösung. Ich empfehle sie dann auch. Eine eigene Anbindung lohnt sich, wenn mehrere Zahlungsanbieter zusammenkommen, wenn ein ERP dazwischen sitzt oder wenn die Kanzlei Buchungen anders haben möchte, als die App sie liefert.
Warum stimmt die Shopify-Auszahlung nie mit dem Umsatz überein?
Weil eine Auszahlung von Shopify Payments viele Transaktionen bündelt und Gebühren, Erstattungen und Anpassungen bereits verrechnet sind. Shopify stellt zu jeder Transaktion Brutto, Gebühr und Netto bereit. Daraus lässt sich jede Auszahlung auf die einzelnen Bestellungen zurückführen, und genau das macht die Schnittstelle.
Wie werden andere Zahlungsarten wie PayPal behandelt?
Getrennt. Zahlungen, die nicht über Shopify Payments laufen, tauchen dort auch nicht in den Auszahlungen auf. Für sie hole ich die Daten beim jeweiligen Anbieter ab, damit am Ende jedes Geldtransitkonto aufgeht.
Läuft das über die alte REST-API von Shopify?
Nein. Neue Anbindungen baue ich auf der GraphQL Admin API, die Shopify für neue Apps vorsieht. Dort sind auch die Shopify-Payments-Daten mit Gebühren und Auszahlungen verfügbar.
Bekommt unsere Kanzlei eine Datei oder läuft das direkt?
Beides ist möglich. Der einfachste Weg ist ein Buchungsstapel im DATEV-Format, den die Kanzlei importiert. Direkte Übertragungen über die DATEV-Cloud brauchen eine Freigabe durch DATEV; dafür nutzen wir eher ein Tool, das diese Freigabe schon hat. Welche Variante passt, klären wir mit Ihrer Kanzlei.

Wie kommen Ihre Shopify-Umsätze heute in die Buchhaltung?

Beschreiben Sie mir, welche Zahlungsarten Sie anbieten, in welche Länder Sie liefern und was Ihre Kanzlei heute von Ihnen bekommt. Dann sage ich Ihnen, ob eine App reicht oder eine eigene Anbindung sinnvoll ist.

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